Rocco Siffredi

name
Rocco Siffredi 
birthday
12.05.1964 
hair color
blond  
ethnic
White 
body height
190 cm
tattoo
no

Siffredi hat seinen Künstlernamen nach der Figur "Roch Siffredi", gespielt von Alain Delon in dem Film Borsalino aus dem Jahr 1970, gewählt. Zehn Jahre zuvor hatte Delon den jungen Rocco in "Rocco e i suoi fratelli" (1960) gespielt.

The Italian Stallion, so sein englischer Spitzname, dreht regelmäßig in Montréal, Russland, Brasilien und diversen osteuropäischen Ländern. Seine Filme zeichnen sich durch klare Präferenz von Analsex und einen leichten Hang zum Sadismus aus. Siffredi drehte den ersten Pornofilm mit 21 Jahren. Es war seit seiner Jugend eine Art Wunschtraum für ihn, Pornodarsteller zu werden. In einem Interview sagte er, dass er es als das Paradies ansehe, für Geschlechtsverkehr auch noch bezahlt zu werden.[1]

Siffredi spielte in etwa 1300 Filmen mit, meist in Pornospielfilmen oder Filmen der Genre Gonzo und Anal. Er hat u.a. in Filmen der Produktionsfirmen Evil Angel, VCA, Vivid Entertainment Group, Sin City und Rosebud gespielt und mit den Regisseuren John Stagliano, Paul Thomas, Joe D'Amato, Andrew Blake und John Leslie gearbeitet.

Über die Jahre hat sich unter Pornoliebhabern ein regelrechter Kult um seine Person entwickelt. Rocco Siffredi gehört zu den weltweit bekanntesten Pornodarstellern und gilt insbesondere in Europa als Sexsymbol. Obwohl er nur in heterosexuellen Pornos auftritt, hat er auch eine nicht geringe schwule Fan-Gemeinde.

Er arbeitet auch als Regisseur und hat 433 Filme gedreht. Zu seinen bekannten Werken als Regisseur zählt die Filmreihe "Rocco-Animal Trainer" (23 Folgen, seit 1999) und "Rocco's True Anal Stories" (23 Folgen).

In den 90er Jahren drehte er Filme zusammen mit seiner Frau als Darstellerin, beispielsweise "Marquis De Sade", "Rock'n' Roll Rocco" und "The Bodyguard". Der Film "Jungle Heat" von Joe D'Amato aus dem Jahr 1994, auch bekannt als "Tarzan X", gilt als bekanntester Film aus dieser Zeit. Der Film erzählt die Geschichte des Tarzan, gespielt von Rocco, und Jane, gespielt von seiner Frau Rosa.

1999 spielte er eine Nebenrolle in dem Skandalfilm Romance XXX von Catherine Breillat, der auch in deutschen Kinos zu sehen war. Seit Juni 2004 hat er sich aus der Darstellerrolle in Pornos verabschiedet und konzentriert sich auf das Filmen und die Produktion.

Rocco Siffredi wurde in Deutschland auch dadurch bekannt, dass sich die Schauspielerin Michaela Schaffrath in ihrer Autobiographie auf eine Begebenheit zwischen ihr und Siffredi bezieht, durch die sie sich 1997 auf der Erotikmesse Venus als Pornodarstellerin empfahl. In den Folgejahren wurde sie als Gina Wild bekannt.

Einer seiner bekanntesten Filme ist das Werk "The Fashionistas" von John Stagliano, sowie "The Ass Collector".

Siffredi ist seit 1991 mit Rosa Caracciolo verheiratet und hat mit ihr zwei Söhne, Loreno (geboren 16. April 1996) und Leonardo (geboren 1999).


Filmography Rocco Siffredi